Aufgabenstellung für eine Bachelor-, Studien- oder Masterarbeit:

„Modellierung und Simulation von Temperaturprofilen in durchfeuchteten Bauteilen“
 

Problem:
Zur Kontrolle der Trocknung durchfeuchteter Bauteile ist es notwendig, die Veränderung des Wärmedurchgangskoeffizienten dieses Bauteils messwertbasiert durch Modellierung der Trocknungsprozesse zu bestimmen. Damit können Planungsdaten validiert, Trocknungseffekte prognostiziert, Heizkosten verringert und die CO2-Emission gesenkt werden.
Kern der Aufgabe ist die mehrdimensionale Modellierung instationärer Wärme- und Stoffübertragungsprozesse in der feuchten Wand mittels geeigneter Software. Es sollen weiterhin Parameterstudien für variierende Randbedingen durchgeführt werden. Aus dieser hochauflösenden dynamischen Simulation sollen vereinfachte Berechnungsansätze für die permanente automatisierte Bestimmung und Ausgabe des sich verändernden Wärmedurchgangskoeffizienten abgeleitet werden.
 

Betreuung:
Lehrstuhl Technische Thermodynamik Universität Rostock,
Prof. Dr.-Ing habil Dr. h.c. Egon Hassel, Dr.-Ing. Jürgen Nocke

Ratiodomo, Seneon,
Dr.-Ing. Martin Donath; Dr.-Ing. Frank Grassert
 

Hintergrund:
• Der Sanierungsstau der Bestandsgebäude einschließlich ihrer gebäudetechnischen Anlagen wird immer größer und durch das Monitoring des Betriebsverhaltens eines Gebäudes wird der Handlungsbedarf sicht- und kalkulierbar.

• Das Gebäudemanagement verliert zunehmend technische Sachkompetenz (erfahrene Hausmeister und Techniker) und ist deshalb verstärkt auf qualifizierte Beratung angewiesen.

• Qualifizierte Beratung wird durch die ratiodomo Ing.-GmbH so definiert, dass der Kunde sachverständig und neutral statt normativ, profit- oder anbieterorientiert über den Zustand des Gebäudes informiert wird.

Das bedeutet:
• Belastbare Aussagen über den Zustand eines Bestandsgebäudes werden erst möglich, wenn diesen eine messwertbasierte Abbildung des Betriebsverhaltens des Systems Gebäude, der Systemumgebung und des Nutzers als Akteur nach standardisierten Analysealgorithmen und Berechnungswegen zugrunde liegen.

• Im Rahmen der Digitalisierung bzw. des Einsatzes von BIM (Building Information Modeling) innerhalb der Gebäudekonstruktion gewinnt das Monitoring eine immer größere Bedeutung. Diese Schnittstelle zwischen Planung, Erstellung und Übergabe des fertigen Gebäudes, Management der Lebenslaufzeit und den daraus resultierenden Instandsetzungen sowie der Implementierung technischer Weiterentwicklungen erlangen in den nächsten Jahren auch im Bereich des Gebäudebetriebs eine steigende Position.

• Der Einsatz von Monitoring- und Analysesystemen zur Qualitätssicherung, Vorbereitung und Kontrolle von Sanierungen und Optimierungen sowie der vorbeugenden Wartung werden für Energieberater, Architekten, Sachverständige, Planer, Bauherrn, Betreiber und Vermieter entscheidend für den Erfolg der jeweiligen Maßnahmen sein.

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